Fidschi
Fakten
Eine der bekanntesten und größten Inselgruppen des Pazifiks sind die Fidschi Inseln. Sie umfassen über 300 Inseln, von denen 110 bewohnt werden. Dementsprechend haben sie mit knapp 932.000 Einwohnern eine der größten Populationen der Inseln im Pazifikraum. Hauptstadt der Fidschis ist Suva auf der Insel Viti Levu. Da ein großer Teil der Bevölkerung Fidschis indisch-stämmig ist, ist neben den Sprachen Fidschi und Englisch auch Hindustani Amtssprache. Gezahlt wird mit Fidschi-Dollars.
Offenbar sind die Fidschi-Inseln schon seit vielen Jahren bewohnt; es lassen sich Hinweise für eine Besiedlung finden, die über 3000 Jahre zurückreicht. Kontakt mit Europäern wurde aber erst im 18. und 19. Jahrhundert geknüpft. Anfang des 19. Jahrhunderts begannen Europäer Pflanzen (z.B. Baumwolle) auf den Fidschi-Inseln anzubauen. Im Jahr 1874 wurde Fidschi zur britischen Kronkolonie ernannt. In der Folge des aufwendigen Zuckerrohranbaus wurden ab 1879 Arbeiter aus Indien nach Fidschi gebracht.
Die Unabhängigkeit innerhalb der Commenwealth of Nations erlangte Fidschi im Jahr 1970 und wurde Mitglied der Vereinten Nationen. Wegen massiver politischer Unruhen und zahlreichen Putschversuchen von Seiten des Militärs wurden die Fidschi-Inseln im Jahr 2006 bereits zum zweiten Mal ihrer Mitgliedschaft in der Commenwealth of Nations enthoben.
Das politische System auf den Fidschi-Inseln ist bis heute schwierig und recht labil.
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