Samoa

Fakten

Mit dem Namen Samoa bezeichnet man im Allgemeinen das unabhängige Westsamoa (Staatsform: parlamentarische Demokratie); Ostsamoa gehört zur USA. Wie die meisten Länder in Ozeanien besteht auch Samoa aus einigen Inselgruppen, von denen aber nur einige wenige bewohnt sind. Die Einwohnerzahl beträgt 217.000 und die Hauptstadt ist Apia im Bezirk Tuamasaga. Als Amtssprachen sind Samoanisch und Englisch anerkannt. Die Währung Samoas sind Tala.

Samoa Besiedlung reicht weit in die Vergangenheit zurück, wie einige archäologische Funde beweisen; schon 1000 vor Christus sollen hier schon Menschen gelebt haben. Bis 200 vor Christus reichen bereits die Handelsbeziehungen zwischen Samoa und Fidschi; Kontakte mit Europäern gehen bis ins 18. Jahrhundert zurück. Deutschland, Großbritannien und die USA wollten Ansprüche auf Samoa geltend machen, was in der Teilung Samoas in Westsamoa (deutsche Kolonie) und Ostsamoa (Teil der USA) im Jahr 1900 endete; Großbritannien wurde mit anderen Pazifikinseln entschädigt.
Nach dem Ersten Weltkrieg fiel Samoa an Neuseeland bis es 1962 seine Unabhängigkeit erhielt. Seit 1970 gehört Samoa den Commenwealth of Nations an und seit 1976 der UNO.

Samoas Wirtschaft ist sehr schwach, weswegen es Entwicklungshilfe aus mehreren Ländern bezieht. Haupteinnahmequellen sind dabei vor allem der Tourismus und die Herstellung und der Export von Industriegütern; Hauptabnehmer sind Neuseeland und Australien sowie die Nachbarinselstaaten Samoas.

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